Der DOS-PC Lobgesang Thread

Alles über klassische Computer -und Videospiele und deren Hardware. DOS PC, C64, Amiga, NES, SNES, Mega Drive, Emulatoren etc.

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MIX
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Fr 4. Jan 2019, 21:26

:D
Chibby hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 18:03
Mh, ne ich schrieb doch Desktop nicht Tower.
Ja...Chibby :wink: Der Link zu Jo's Verkäufen gibt auf den Bildern bei weitem nicht her, was er lagert.
Eine Anfrage nach einem AT-Desktop Gehäuse lohnt sich. Per Nachricht in den Kleinanzeigen.

- Logitech PS/2 oder seriell kann ich dir nach Wunsch raus suchen. Mäuse und Spaßknüppel sind überzählig. Isa Soundkarten kannste auch haben.
Chibby hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 18:03
Bei deinen Videos kam mir so die Idee irgendwann später einfach mal so wie bei dir 1:1 so ein Steinzeitmaschinchen aufzubauen.
Hrmm :freu: Danke :bier:
Chibby hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 18:03
Das schreit wenn du mal ganz viel Langeweile hast nach einem Video. Am besten so das man sieht wie das OS vor dem Spielstart werkelt. Welche Spiele wären das u.a. ?
Die Mac-Games muss ich mal zählen.
Ich habe mich erstmal um die Technik gekümmert. Monitor, Netzteil, SCSI Platte Ram und vor allem Sauberkeit und Batterie :angel:
.
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DSCN0724.JPG
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DSCN0713.JPG
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Miniscribe 20MB.JPG
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Und hier mal ein Boot... :mrgreen: Hab ich eben aufgenommen...
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Chibby » Fr 4. Jan 2019, 21:44

MIX hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 21:26
Die Mac-Games muss ich mal zählen.
Ich habe mich erstmal um die Technik gekümmert. Monitor, Netzteil, SCSI Platte Ram und vor allem Sauberkeit und Batterie :angel:
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DSCN0724.JPG
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DSCN0713.JPG
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Miniscribe 20MB.JPG
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Und hier mal ein Boot... :mrgreen: Hab ich eben aufgenommen...
Erstmal zum Video.
Danke für das Video :D, sehr cool. Steinzeit Finder in Aktion.
Als ich da Shadows of Mordor gelesen habe dachte ich erstmal hä? Da gibt es doch ein gleichnamiges "aktuelles" Spiel :mrgreen:.

Die Macs haben damals auf SCSCI gesetzt? Ich kam damit erst in Berührung als ich meinen ersten Brenner gekauft habe, die Standard IDE Modelle als es mit den Brennern losging brauchten 100 Jahre und hatten Probleme mit On-The-Fly Aktionen.

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Fr 4. Jan 2019, 22:00

Ich habe für die Datenübertragung ein externes SCSI Iomega 100 Zip. Intern hat die SE Studentenversion ein SCSI Port. :blind:
Aber Brennen ist ja zu modern.
Ich sage immer, lieber Understatement, dafür aber flüssig :wink:
Bis Morgen :top:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Fr 25. Jan 2019, 01:24

:D Wie ja schon erwähnt, ist dieser Thread hier für mich sehr passend, da ich mich in den 80s und 90s viel mit Dos-Maschinen beschäftigt habe.

Der Lobgesang hat mich nachdenklich gestimmt und darauf gebracht, dass ich ja noch total schicke Notebooks eingelagert habe.
Mein Gott...die sind ja bald 30 Jahre alt.
Da ja gerade eine Grippe war, habe ich Zeit und zwei besonders treue Gefährten mal raus gekramt und beschäftige mich gerade intensiv mit der Restaurierung.

Tatsächlich ist das erste auch eines der Ersten überhaupt, von 1989 und nennt sich Compaq LTE.
Hier ein Bild:
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Bild im Bild.jpg
Bild im Bild.jpg (356.7 KiB) 677 mal betrachtet
.
Jaaa...das ist mein erstes Laptop :laughing:
Damals gab es neben dem Piepser fast keine Möglichkeit etwas Sound aus diesen Systemen heraus zu holen. Keine Soundcard war da drin :(
Aber eines war doch möglich um digitalisierte Klänge zu aus zu geben :freu:
Ein so genannter D/A Wandler am LPT-Port oder Covox-Stecker genannt, oder Speech Thing :top:
Dazu gleich mal ein kleines Filmchen...am Ende.
.
Und dann hab ich noch ein zweites Noteboock gefunden, immerhin schon von 1992 Jeah :mrgreen:
Das ist hochmodern und drinnen werkelt ein 386iger...wenn er es mal täte...so sieht es aus:
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Highscreen.jpg
Highscreen.jpg (363.05 KiB) 676 mal betrachtet
Totschick oder? Mit diesem Schiebe-Display...sehr kunstvoll :cool:
Ich habe mir das damals gekauft, weil ich so etwas näher an Lieutenant Spock und Mr. 007 dran war.
Übrigens glaube ich, dass ich der einzige Mensch bin, der das noch besitzt. Wer eines im Netzt findet, ist der Gewinner :D
Ein Denkzettel gab es im Netz:
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vobis_denkzettel_1991_01-600x845.jpg
vobis_denkzettel_1991_01-600x845.jpg (109.78 KiB) 676 mal betrachtet
Nun wisst ihr, warum ich bei 'Name the Game' so selten auf passe :laughing:
Die Reparaturen machen irre Spaß und tragen schon Früchte :freu: :freu: :freu:
(Achtet auf die Extra-Geräusche aus dem kleinen Covox Speaker aus USA neben dem recht lauten persischen PC-Piepser....Grandioses Kino :megalol: :zweifel:

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Kopremesis » Fr 25. Jan 2019, 08:50

Hammer! "Nur 3 kg" "...für den schmalen Geldbeutel... 3333 DM..." :vogel: :laughing:

Aber sehr schick, dass du sowas alles noch hast. Das kannst du ja fast an ein Museum verkaufen. :beten:

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Fr 25. Jan 2019, 11:33

Ja @Kompremesis :D

Noch nicht...noch nicht
Aber irgendwann ist es soweit und die Schätze müssen weiter wandern.
Problem ist, elektronische Bauteile haben ein eigen-dynamischen Verfall.

Elkos laufen, ähnlich wie Batterien, von alleine aus und verätzen alles um sich herum.
Lötstopplack löst sich auf und gibt das Kupfer zur Sauerstoffreaktion frei....Folge Kontaktbrüche.
Gummiriemen in Laufwerken geben der Eigenspannung nach und zerfallen.
Öle in Antriebsmotoren (Laufwerke) unterliegen Viskositäts-Veränderungen (Verharzung) und der Motor (S/L-Kopf-Steppmotor) läuft nicht mehr.
Selbst Plastik Werkstoffe (Gehäuse, Scharnieraufnahmen, oder Tastatur-Rubber zerfallen wie Sahnehäubchen :D

Das Museum hätte also auch Arbeit an solchen Spenden...und ob die das können? :D
Man muss schon verrückt sein, um sich mir solchen historischen PC's zu befassen :hehe:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Chibby » Fr 25. Jan 2019, 16:25

:mrgreen: Wahnsinn, da ist ja mein MacBook beinahe günstig. 3333DM für ->256<- :shock: Farben VGA. :mrgreen:

MIX hat wie immer nicht nur die interessante Hardware am Start, nein der legt gleich ein Original von PoP mit drauf :love:.

Klasse Spiel. Es gab damals so viele meiner Meinung nach austauschbarer Plattformer, auch viele von den berühmten Serien. Prince of Persia und der 2te Teil Shadow and the Flame waren dagegen für mich Meilensteine die weit über den anderen schwebten. PoP, PoP2, Another World, Flashback waren u.a. solche.
Wenn ich raten darf MIX, die besitzt du alle, richtig?

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Fr 25. Jan 2019, 16:35

Sowas in der Art? :blind:
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P1010581.JPG
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Oh... PoP II ist gerade beim Freund :schmoll:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Chibby » Fr 25. Jan 2019, 16:55

MIX hat geschrieben:
Fr 25. Jan 2019, 16:35
Sowas in der Art? :blind:
.
.
P1010581.JPG
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Oh... PoP II ist gerade beim Freund :schmoll:
:mrgreen: Ja, das meinte ich.
:sly:

Sehr schöne Sammlung!!

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » So 27. Jan 2019, 20:56

Ein typischer Sonntag im Winter.
Alle gehen zum Sport und wollen partout nicht mit mir Retro-Basteleien vollziehen :laughing:
Nun was bleibt mir, als euch in der Ferne die neusten Fortschritte zu zeigen. Hab nämlich in unbekannten Tiefen nach weiteren Laptops geforscht und
bei einer Tiersendung als TV-Hintergrund alles zerlegt und auf Vordemann gelötet :loslos:
Im Filmchen hab ich das Verkaufsdatum des 386iger (1992) und des 486iger (1995) vergessen.
Witziger weise, fand ich den Sprecher vom Film, (den ich aus dem TV versehentlich laufen ließ), passender als Kommentator,
als alles was ich jemals über diese Retro-Hardware aus unserer Themen-Zeit hätte sagen können :laughing: Hab es einfach drin gelassen.
Jetzt gehen alle Teile wieder 2,3,486iger :angel:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Di 14. Mai 2019, 22:18

...So Rider hier hast du mich also hin geleitet.
Ja tatsächlich habe ich über deine Wunschvorstellung zu einem Retrosystem eine zufällige Annäherung gefunden, die ich mir selber so gut es ging zusammen stellte.
Deine Ziele waren ja zusammengefasst:
- 486er DX 66
- CD Laufwerk (zur Datenübertragung moderner Systeme)
- Soundblaster Klänge (also OPL3 Synthese)
- Grafik schnell genug für Strike Commander
- Monitor....hast du schon was gesagt, ob du eher der Röhren oder Flat Typ bist? :D
Ein paar dieser Sachen habe ich auch bei mir verbaut.

Allerdings verbringe ich mehr Leidenschaft in der Bastelei, als in der Benutzung (muss ich mal ändern) deshalb interessiert mich immer die Schönheit der
internen technischen Zusammenhänge.

So. Hier habe ich ein Mainboard für den 486er Prozessor.
.
Highscreen Mobo.JPG
Highscreen Mobo.JPG (1.12 MiB) 412 mal betrachtet
.
Schau dir so etwas mal genau an.
Ich selber habe mit so einem Board von 1993 bis 2000 alles raus gekitzelt was ging.
Ohne jetzt großartig auf die Specs ein zu gehen, nur mal ein paar Worte zur Wandelbarkeit.
Du kannst das Chicony (CH-471B) VL-Bus Board von einem 486 sx 25 Mhz (1990) über einen AMD DX4 133 (bis 1999 und vergleichbar mit dem Pentium75), bis zum Pentium Overdrive P24T (1995) betreiben.
Das ist der Sockel 3!

Dieses Board nimmt 8-Bit Isa Karten auf sowie 16-Bit Isa Karten als auch 32 Bit Vesa Local Bus Erweiterungskarten.
Der Arbeitsspeicher ist von 1 MB bis 128 MB bestückbar.
Und der Second Level Cache geht von 32KB bis zum vollen Megabyte.

So, nun hast du den Salat :D
Das ist im Grunde eine Zeitmaschiene, die von 1990 bis 1996 die Software-anforderungen abdeckt.
Und da bin ich bei der Auswahl meiner Karten und CPU's plötzlich bei dir stehen geblieben...DX 66 mit Isa Grafik :hehe:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Di 14. Mai 2019, 22:35

Ich mach für heute Abend dann noch einen weiteren Post über meine favorisierte Auswahl der Board-Bestückung und Karten.

Aber keine Angst lieber @Rider, wenn du dich durch all die kryptischen Infos durchgewühlt hast, wird zum Schluss ein fertiges System gezeigt,
wo ich dann Strike Commader laufen lasse mit einem meiner unberühmten Trance-Filme hier.
Das macht neben viel Spaß allerdings auch viel Arbeit.
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Di 14. Mai 2019, 23:40

Also eines der immer schon wichtigen Themen, der stetig wachsenden Computertechnologien, ist die Datenmenge, die es zu verwalten, sichern und verarbeiten gilt.
Hier kommt der Harddiskkontroller ins Spiel, der nach Möglichkeit unabhängig vom Bios die Grenzen erweitert.
Zur Erinnerung gab es 1993 die Entwicklung der Größen-Beschränkungen. Eigentlich bewegten wir uns bis 1997 in Megabyte-Größen.
Dos 6.22 verwaltete Partitionen bis 524 MB.
Deshalb will ich mich von dem Onboard IDE Header auf dem Chicony, der auch den Bios Beschränkungen unterliegt, unabhängig machen und um auch gleich einen hardwareseitigen
32 Bit Zugriff unter entsprechenden Betriebssystemen zu verwirklichen, zu einer anderen Lösung greifen:
.
Tekram DC-680C.JPG
Tekram DC-680C.JPG (536.84 KiB) 406 mal betrachtet
.
Den habe ich allerdings in der 'CD Version' jetzt eingebaut...also mit extra CD Header sonst baugleich. (Tekram DC-680CD)
Das ist ein sogenannter Cache Controller und hat für die Datensicherheit, Raid Funktionen. Der Cache hat 16 MB (bei mir) und
sorgt für höhere Geschwindigkeit, beim Spiegeln der Daten.
Außerdem ist da extra eine 286er CPU drauf verbaut, die den Transfer und diverse andere Aufgaben erledigt wie zB eine extra Stromsparfunktion.
Der Controller erkennt eigenständig Festplatten im Gigbyte Bereich (hab bis zu einer 10 GB bisher getestet).
Floppy und CD wird auch unterstützt...also so ein mächtiges 'Sorglos-Paket'.
Natürlich würde man Heutezutage einfach eine Wechsel CF an den Ide vom Board hängen und sich den ganzen Lerneffekt der Vergangenheit sparen.
Aber dann kann ich auch gleich meine eigene Frau emulieren :laughing:
Gut, Morgen geht es dann mit der Grafik weiter.
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Rider » Mi 15. Mai 2019, 07:52

MIX, was baust du da Schönes :shock:
Die Hardware (Board und Controller) sind superflexibel. Das ist schon mal sehr sehr geil!

Zum Thema Monitor. Tja, eigentlich gehört da schon eine Röhre hin. Praktischer ist natürlich ein Flachbildschirm. Ich weiß aber nicht, wie die alten DOS Spiele auf so einem PC aussehen. Bei Emulation am aktuellen PC brauche ich auch immer Scanlines etc., damit es nicht so "clean" aussieht.

Nun bin ich auf das Thema Grafikkarte gespannt! Und wenn du dann alles fertig hast, machst du mir ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann :mrgreen: :wink:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Mi 15. Mai 2019, 19:22

Danke Rider :wink:
Deinen Monitor-Wankelmut teile ich. Musst du langfristig mal platzmäßig und stylisch checken.
Ob du am Ende tatsächlich so ein PC wolltest stellt sich noch raus...warte erstmal das Gehäuse ab :-)

Die Grafik. :D
Also, vorweg wieder ein paar Worte zur Zeit.
Wir befinden uns bis 1996 -kommerziell gesehen, was die Rechenleistung angeht- im 2D Bereich.
Die üblichen Coprozessoren können im Cad Bereich helfen, aber noch kein 'Life-Rendering' liefern.
Das wurde eigentlich Hardwareseitig erst 1996 durch 3DFX und Voodoo entwickelt, für den nicht kommerziellen User-Bereich.
2D Karten gingen jener Zeit Mit Isa/VLB-Karten bis max 2MB Grafikspeicher.
Dieser Grafikspeicher ermöglichte nur eine höhere Bildauflösung, mehr Farben und eine höhere Bildwiederholfrequenz in Kombination.
Aber die Geschwindigkeit eines Rechners / oder die Verarbeitung der Programme waren viel mehr von anderen Dingen bestimmt.
Und zwar...die Taktung/Rechenoperationen der CPU, die Größe des Arbeitsspeicher und die Transferraten des Datenflusses inkl dem FSB.

Ich sage das, weil im Vergleich zur Heutigen Systemleistung eines Rechners, die Grafikkarte bei der Verarbeitung aufwendiger Software,
eine viel zentralere Rolle spielt und man das gerne mal auf die Retro-Systeme überträgt.
Die geringen Geschwindigkeits-Unterschiede von Grafikkarten lagen mehr an der Bauweise der GPU und eventuell der Bauweise des Rams (VRam / Dram...)

Es ist ganz einfach, bis zur ersten 3D Grafikkarte (PCI) wurde die intensive Rechenarbeit zur Darstellung eines 3D Bildes noch von der CPU übernommen.

Gut, bei der Auswahl der Graka habe ich in meinem Fall an die 32 Bit Anbindung, ausreichend Speicher (2MB) für einen 17 Zoll Monitor (800 x 600)
bei 80 Herz und 16.000 Farben gedacht. Ich betreibe das System dann letztlich aber doch an einem TFT 15 Zoll in 640 x 460, Flimmerfrei bei 43 Hz und immer noch
16.000 Farben. Bei mir fungiert der Rechner als Prüfsystem.
Unter Dos ist das alles nur bedingt ein Kriterium.
V7 Mirage P-64.JPG
V7 Mirage P-64.JPG (650.4 KiB) 391 mal betrachtet
Also, bei den Unterschieden der Benchmark-Programme diverser Isa Grafiken, wurde zu Verkaufszwecken damals (ist in der C'T -Archiv DVD noch nach zu lesen)
unheimlich viel geschönt und geschummelt.
Ich selber habe von etwa 12 hier vorhandenen ISA Grafiken, Leistungstests durch geführt und finde bei einer ET4000 mit 1MB, laufen alle Games bis 1993/94
fast unterschiedslos.
Aber wen es wirklich interessiert kann sich ja bei dem geduldigsten Menschen unserer Zeit, genaue Infos holen ;-)
Ist auf seiner Seite zu finden (https://www.philscomputerlab.com/phils- ... oject.html) und frei gestellt:
.


Die CPU
Hier ist das eigentliche Hauptmerkmal (neben der Größe des Arbeitsspeichers) zu setzten, für die Lauffähigkeit der Anwenderprogramme, Betriebssysteme und Games.
Welchen habe ich genommen? Den hier:
.
PICT0012.JPG
.
(AMD) AM5X86 -P75 X5 133ADZ. Warum? Weil es geht. :blind:
Nein...natürlich spielt hier Windows 95 als High End PC für ein 486er, eine Rolle.
Immerhin..sagte ich das schon?...habe ich diese Konfiguration noch im Jahr 1999 als Hauptrechner benutzt.
Aber besonders reizvoll, und das macht jetzt wirklich mal Performance aus, war es, eine vom Chipsatzt (SiS85C471), dem verwendeten SL-Cache inkl Tagram und dem internen CPU Multipler bei einer vorgegebenen Ram-Größe, die Write Back Funktion (Bios-seitig aktivierbar) zu aktivieren. :gruebel: Ja, der Satz könnte so stimmen :hehe:
Aber dazu und mehr im nächsten Post.
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von PsychoT » Mi 15. Mai 2019, 22:08

Ich werde mir nun wohl auch einen zweiten PC zulegen. Aber ich bin hier offensichtlich trotzdem im falschen Thread, denn dieser PC muss modern und leistungsfähig sein, sollte aber KEINESFALLS irgendeinen WIndows 10-Müll als Betriebssystem haben. Werde mir das Ding wohl aus Einzelteilen zusammenbauen müssen, falls ich dazu noch in der Lage bin. Der Rechner ist dazu gedacht gefahrlos ans Internet angeschlossen werden zu können (alle wichtigen Daten wären auf dem anderen Rechner) und sollte jegliche Musik- und Grafiksoftware problemlos verarbeiten können. Jemand 'nen heißen Tip was ich da kaufen sollte? Was mich auch interessiert: Wie bekomme ich zwei Rechner an dieselben Monitore angeschlossen? Geht das überhaupt? Hätte keinen Nerv dazu ständig umstöpseln zu müssen, und für 4 Monitore reicht mein Platz nicht. :blind:

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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Mi 15. Mai 2019, 22:24

Ja...Internet ist ja kein Problem was die Leistungsfähigkeit angeht (bei Heutigen Neukäufen). Jegliche Musiksoftware auch nicht. Bei der Grafiksoftware muss spezifiziert werden.
Aber du solltest mit 400,- hinkommen. Sowas, wenn du ohne viel Aufwand und Gerede los machen willst. https://chaos-computershop.de/computers ... uer-469-e/
Und zwei Rechner an einen Monitor ohne umstöpseln...wäre eine Switch-Box
Wenn du die beiden Anschlüsse am Monitor für je einen Rechner nutzt, hättest du noch das Tastatur und Mausproblem.
Oder Keyb und Maus wireless... mit doppelten Empangs-Sticks...wenn es sowas gibt.
Zur Sicherheit im Netzt ist das so eine Sache, wegen der Anmeldungen und der IP. Es gibt IP Changer, dann bist du erstmal vor eingespielter Rüchverfolgung sicher.
Aber eben nur solange wie du die IP nutzt. Der Beste Weg etwas zu verstecken ist es in voller Sicht auf zu hängen :wink:
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von Rider » Do 16. Mai 2019, 08:11

Für Maus uns Tastatur habe ich mir dieses Billigteil gekauft:
https://www.amazon.de/Aten-US224-AT-Per ... 1-fkmrnull

Verrichtet seit über 2 Jahren seinen Dienst. Per Knopfdruck lässt sich die Tastatur und Maus dann für den zweiten PC nutzen. Gibt bestimmt noch "bessere" KVM-Switche die in der Regel aber mehr kosten. Mit denen kann man dann auch den Monitor teilen. Musst dann aber drauf achten, welche Anschlüsse benötigt werden (VGA, HDMI, DVI Display Port...)
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von MIX » Do 16. Mai 2019, 20:02

Wo war ich stehen geblieben...Beim Board und dem aktiviertem WB..genau. Ist ein umfangreiches Thema, wenn man das verstehen will.
Also , ich lass das jetzt weg und bei Interesse hier im Forum können wir gerne auf die Write Back Methode eingehen.
Außerdem wollte ich in dem Kurzspot das Space Commader test-weise laufen lassen. Das hab ich gar nicht. Besorge ich mir gerade...Bin also noch damit beschäftigt.
Aber als Futter kommen ein paar Kurz-Infos:
Der Sound soll hier mal klassisch Soundblaster sein und dafür nehme ich diese Karte:
.
P1010956.JPG
.
Eine OPL3 Synthese auf einer SB 16. Diese Karte ist für sehr viele Spiel kompatibel. Das ist der eigentliche Grund für die Wahl.
Für die Design-Fehler der Karte (Hanging Note Bug bei der DSP version in Verbindung mit dem Wave Signal und der 'nur SB-Pro Mono Ausgabe)
habe ich genügend Alternativ-Möglichkeiten :wink:

Ach ja und ein Goddie ist auch noch dabei. Und zwar hat mir seinerzeit ein guter Kollege einen PS/2-seriell Wandler gebaut. Das war der 'Matze'
Damit kann ich jetzt auch moderne Mäuse betreiben...ein geniales kleines Kistchen, was entweder an der Gehäuse-Rückwand oder am Slotblech im Rechner platz findet und am Board-Header hängt und sich noch 5 Volt vom Netzteil schnappt.
.
PS2-Seriell.JPG
.
So...man brauch für die Grundausstattung doch eine Menge Bauteile, wenn man sich sowas lieber nicht fertig kauft...wie früher :bier:
.
Teile-Liste.jpg
.
1. AT-Format Gehäuse. Von PAC, Resett, Turbo-Schalter, Speed Anzeige, AT Netzeil, AT-Board Rückwand usw. Ist halt völlig anders als die Heute Übliche ATX Bauform!!!
2. 3,5 Zoll 1,44 Floppy Laufwerk, 3. 8 X CD-Rom (1997), 4. 5,25 Floppy 1,2 MB Laufwerk,
5. Monitor: Also der LCD 15Zoll Scott SLCD015L ist von 1997. Ich liebe das Bild und finde der passt noch gerade so in die Zeit...da ja wie gesagt der Rechner mit seinem AMD 133 (P75) auch dort noch lebte :D
Ok...ich probiere für den Film mal einige neuere Flat's aus und auch damit Rider ein wenig Entscheidungshilfe hat.
6. Din Tastatur. Dies ist eine Cherry mit Rubberdome Anschlag. Bei Tastaturen gibt es einige Qualitäts-Unterschiede.
20. Kaltgeräte-Kabel und VGA Kabel, 7. Flachbandkabel für HDD u CD-ROM u Floppy's.
8. Soundkarte, 9. Controller (Kann man auch die Onboard-Anschlüsse nutzen inkl Ser/Par), 10. Grafikkarte.
11. Maus (Einen passenden Stick werde ich noch suchen) 12. PS/2 zu 9Pol Seriell Konverter,
13. 14. 15. CPU, Sockel 3 Halterung...haben wir damals vom Original neue aus dem 3D Drucker extra erstellt. Un der Kühlkörper mit Lüfter. Ist ab einem 486er 66Mhz ratsam!
16. Festplatte 2 GB, kann ich gerne noch drauf eingehen :braue: . 18. Ein Haufen Schrauben (ist nicht zu unterschätzen :D )
17. der Ram. Hier 2 PS/2 Riegel Doppelseitig bestückt à 32 MB. Mehr als 64 MB verwaltet DOS nicht und mehr gab es eh damals nicht. Ihr wisst doch noch...1 MB 100 Mark :vogel:
19. Das Board (Chicony CH-471B)
...so jetzt schaue ich mal ob ich den Download vom SC Game (ist eine DOSBOX Version) auseinander gepflückt bekomme und im reinen Dos zum Laufen bringe :D
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Re: Der DOS-PC Lobgesang Thread

Beitrag von PsychoT » Do 16. Mai 2019, 21:45

MIX hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 22:24
Bei der Grafiksoftware muss spezifiziert werden.
Werde keine Hollywoodfilm-Effekte machen wollen, aber alles, was sämtliche Adobe-Produkte hergeben, sollte umsetzbar sein. Und zwar ohne an die Obergrenze des Rechners zu geraten, sondern flüssig.
MIX hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 22:24
Aber du solltest mit 400,- hinkommen. Sowas, wenn du ohne viel Aufwand und Gerede los machen willst. https://chaos-computershop.de/computers ... uer-469-e/
Da wäre WIndows 10 drauf, kommt also nicht in Frage. Ich sag ja, werde es mir wohl in Einzelteilen zusammenkaufen müssen (bei so Fertigpaketen hat man ja immer Windows 10 drauf). Das habe ich bei meinem Privatrechner auch schon so gemacht. Und der Preis ist mir eigentlich relativ egal. Aber in Einzelteilen kann es ja nur günstiger werden. Auch wenn alleine mein jetziger Prozessor des Privatrechners in etwa soviel gekostet hat wie der von dir vorgeschlagene Computer zur schnellen Umsetzung. Aber das ist auch schon ein paar Jahre her. :blind:
MIX hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 22:24
Und zwei Rechner an einen Monitor ohne umstöpseln...wäre eine Switch-Box
Wenn du die beiden Anschlüsse am Monitor für je einen Rechner nutzt, hättest du noch das Tastatur und Mausproblem.
Wieso hätte ich das? Maus und Tastatur sind doch am jeweiligen Rechner angeschlossen, und ein Rechner hat mehr als genug USB-Ports. Oder warum genau hätte ich ein Maus- und Tastaturproblem? Hat doch mit den Monitoren nichts zu tun.
MIX hat geschrieben:
Mi 15. Mai 2019, 22:24
Zur Sicherheit im Netzt ist das so eine Sache, wegen der Anmeldungen und der IP. Es gibt IP Changer, dann bist du erstmal vor eingespielter Rüchverfolgung sicher.
Aber eben nur solange wie du die IP nutzt. Der Beste Weg etwas zu verstecken ist es in voller Sicht auf zu hängen :wink:
Da gibt es einen noch viel besseren Weg: Die Welt von dessen Existenz absolut nichts wissen lassen. Und genau das ist ja bei meinem Privatrechner so, und so wird es auch bleiben. Beim anderen Rechner, der dann kommt, also der private "Arbeitsrechner", ist das dann egal. Es geht mir nicht darum meine Schritte im Netz zu verschleiern, sondern darum, dass absolut niemand auch nur ansatzweise Einblick in meine Daten auf meinem Privatrechner hat.

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