Historische Romane

Für alle, die auch analoge Unterhaltung schätzen...

Moderator: Bulletrider

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nemesis

Beitrag von nemesis »

Jean-Michel Thibaux – Das Geheimnis des Abbé Saunière
BLT, 2006
ISBN 3-404-92227-1

Taschenbuch, 603 Seiten

Auf die Empfehlung eines Freundes gekauft, war ich bereits nach dem Lesen des Klappentextes skeptisch: ein Buch, das es nötig hat, sich auf Dan Browns „Sakrileg“ als Werbung zu beziehen, ist mir von vornherein suspekt. Ich sollte mich nicht täuschen...

Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts. Der junge Abbé Saunière wird in das kleine Dorf Rennes-le-Chateau versetzt. Ohne sein Wissen hat dabei eine Geheimorganisation, die Priorei von Zion, Nachfolger der Templer, ihre Hände im Spiel. Sie will Saunière für ihre eigenen Zwecke benutzen. Denn unter den Bergen der Umgebung soll irgendwo auch die Bundeslade versteckt sein, mit deren Hilfe die Priorei alle Völker unter ihrer Herrschaft vereinigen will. Saunière erliegt den Versuchungen, mit denen die Priorei ihn ködert, und stellt sich auf deren Seite. Doch er hat nicht mit der Macht seiner Gegner gerechnet, des Johanniterordens, die ihrerseits auch die Lade finden wollen. Mit Hilfe einiger Freunde (darunter auch historische Personen des gesellschaftlichen Lebens) macht sich Saunière auf die Suche – und muß dabei feststellen, daß es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als er bisher ahnte...

Wer nach dem Lesen dieser knappen Zusammenfassung das Gefühl hat, es handele sich um einen ziemlich reißerischen Roman, der liegt vollkommen richtig. Tatsächlich ist das Buch so schlecht, daß ich mich entgegen meiner Absichten dazu habe hinreißen lassen, eine komplette Kritik zu verfassen. Wo fange ich nun bloß an?

Beginnen wir mit der Handlung selbst. Sie umfaßt das gesamte Leben des Abbé (auch eine historische Persönlichkeit) von 1885 an bis zu dessen Tod im Jahr 1917. Das ist ein recht langer Zeitraum, den das Buch dabei erfassen will. Folglich liegen zwischen den verschiedenen Kapiteln oftmals mehrere Jahre. Der Zweck ist klar: der Autor mußte sich an den Rahmen des echten Lebens des Abbé halten, seine eigene erfundene Handlung dann damit verbinden. Dies hat aber zur Folge, daß die Handlung völlig zerrissen wirkt und empfindliche logische Brüche aufweist. Bspw. handeln die Johanniter grundsätzlich nur dann, wenn auch Saunière etwas tut. In den Jahren dazwischen scheinen sie dagegen überhaupt nicht tätig zu werden. Einen Spannungsbogen kann die Handlung so auch nicht aufweisen, vielmehr plätschert alles reichlich lustlos vor sich hin, ohne einem echten Höhepunkt entgegenzustreben. Wenn Saunière die „vielen gefährlichen Abenteuer“ erwähnt, mußte zumindest ich scharf nachdenken, welche er damit meint – auf den vorhergehenden 300 Seiten haben sie nicht stattgefunden. Auch das Ende des Buches, bei der großen abschließenden Konfrontation mit seinem Widersacher (der zwar im Laufe des Buches einen Namen erhält, aber trotzdem bis zum Schluß „der Mann mit dem Wolfskopf“ genannt wird...) ist nicht im mindesten mitreißend. Vielmehr ist alles vorbei, kaum daß es begonnen hat. Gleichzeitig enthält der Text viele Hinweise auf mögliche Handlungsfäden, die im Verlauf des Buches nie wieder aufgegriffen werden (der angedeutete Verrat von Saunières Freund Elias, die Bedienstete Julie, die Geschichte Corvellis, das Zusammentreffen zu Beginn des Buches zwischen Bois, Boudet und Elias, die alte Aglae und ihr Wissen um das Grab der Gräfin usw.). Diese Abschnitte sind nicht nur absolut überflüssig, sondern ziehen das Buch auch unnötig in die Länge und lassen den Leser schließlich reichlich unbefriedigt zurück. Hier scheint es, war sich der Autor beim Schreiben selber noch nicht sicher, wie seine Geschichte ablaufen sollte und hat später einfach keine Lust mehr gehabt, die entsprechenden Stellen zu entfernen. Das führt dummerweise aber auch dazu, daß die Handlung an manchen Stellen tatsächlich einfach überhaupt keinen Sinn ergibt, weil Anknüpfungspunkte für etwas gegeben werden, was nie geschieht.... Peinlich wird es dann ganz zum Schluß, wenn Gott selbst ein paar freundliche Worte für den Abbé übrig hat.
Ärgerlich ist dann auch die historische Einbettung des Buches. Der Autor benutzt diese nur als Zierat, auf die Handlung hat das alles kaum Einfluß und interagiert auch nicht richtig mit ihr. Viele Passagen des Buches könnten genauso in der heutigen Zeit spielen, ohne daß es einen großen Unterschied machen würde. Die plötzlich und völlig unmotiviert eingeflochtenen historischen Erzählungen, sind manchmal kaum verständlich, weil sie wichtige Informationen außen vor lassen, die zum Verständnis nötig wären. Überflüssig zu erwähnen, daß diese Abschnitte weder der Handlung noch der Atmosphäre des Buches auch nur im mindesten förderlich sind. Dabei kommen dann auch immer Widersprüche auf: später will bspw. die Priorei die Bundeslade nicht mehr, obwohl sie damit den 1. Weltkrieg stoppen könnte und ihre Ziele trotzdem noch verwirklichen könnte – nur halt auf andere Weise. Von einem Geheimbund, der seit 800 Jahren auf der Suche nach der Lade ist, erwarte ich etwas mehr Enthusiasmus...
Schaut man etwas genauer hin, entdeckt der Leser auch zahllose Ungenauigkeiten des Autors, die durch eine gründlichere Recherche hätten vermieden werden können. Nur um ein paar Beispiele zu nennen:
 Bertrand von Blanchefort war der 6. und nicht der 7. Großmeister des Templerordens (was man in jedem Buch über die Templer nachlesen kann, ich habe es in Alain Demurger – Die Templer nachgeschlagen)
 Panzer waren vor dem 1. Weltkrieg noch nicht ernsthaft als Waffe in Betracht gezogen worden, vor allem wurden sie nicht schon vor Kriegsbeginn gebaut.
 Jules Bois war alles, aber kein Satanist

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen, daß soll aber reichen.

Die literarische Katastrophe setzt sich nahtlos bei den Figuren fort. Diese sind nicht im geringsten ausgearbeitet. Sie haben keinerlei Innenleben, sondern agieren einfach nur so, wie der Autor es gerade für nötig hält. Die Motivationen bleiben dabei absolut unverständlich. Das führt dann dazu, daß die Handlungen der Personen oftmals im Widerspruch zu deren zuvor geäußerten Zielen stehen und stellenweise schlicht unbegreiflich sind. Damit ähneln sie eher Puppen oder Marionetten als lebenden Wesen. Die Johanniter als Gegner Saunières sind absolut lachhaft, sie erreichen nur ein einziges Mal im ganzen Buch ihr Ziel, sterben ansonsten wie die Fliegen und stellen nie auch nur die geringste Bedrohung dar. Die ganze Macht, die sie angeblich haben sollen, setzen sie zu keiner Zeit ein (obwohl es hier um nicht weniger als göttliche Allmacht durch die Lade gehen soll). Besonders ärgerlich ist auch das Frauenbild dieses Buches: Frauen gibt es hier nämlich nur in zwei Varianten. Entweder sind sie alt und klatschsüchtig oder jung und sexbesessen. Weitere Differenzierungen sind dem Autor nicht eingefallen. Natürlich verfallen sie alle aus Prinzip dem Helden, mit dem sie dann willig ins Bett gehen...
Moment, sagte ich gerade „ins Bett gehen“? Ja, da habe ich mich nicht verschrieben. Zwar ist unser Protagonist ein Priester, das hindert ihn aber nicht daran, jede Frau ins Bett zu zerren, der er über den Weg läuft. Es mag ja sein, daß das Leben unter dem Zölibat schwer ist, die ständige Geilheit des „Helden“ (es fällt schwer, ihn so zu bezeichnen) ist aber schlicht widerwärtig. Auch ansonsten ist dieser Abbé kaum ein Mensch, den man gerne durch sein Leben folgt. Er ist geld- und machtgierig, größenwahnsinnig, verlogen, bigott, untreu, gewalttätig und ein Egomane. Das alles könnte zwar zu einer interessanten Romanfigur führen, dafür hätte es aber eines fähigeren Autors bedurft. Hier ist Saunière ein lebender Widerspruch. Er sündigt ohne Unterlaß, will aber gleichzeitig alles zum Ruhm Gottes vollbringen (wobei es sein eigener Ruhm ist, den er da mehrt, was er sich selbst nie eingesteht). Die inneren Kämpfe dieses Mannes wirken unglaubwürdig und führen zu nichts anderem als Abscheu vor ihm.

Die Handlung ist nahe der Debilität, die Figuren Marionetten, was kann noch schiefgehen? Richtig, die Sprache kann man noch verhunzen. Nicht nur weist der Text immer wieder Rechtschreibfehler auf, manche Sätze ergeben schlicht und einfach keinen Sinn. Sie passen weder in den Zusammenhang des Absatzes, noch ist ihr Inhalt für den Leser verständlich (vielleicht muß man ein Eingeweihter sein, um sie zu verstehen, diesem Machwerk wäre das zuzutrauen). An vielen Stellen tauchen Redewendungen auf, die nicht zusammenpassen, einfach weil hier zwei verschiedene Formulierungen vermischt wurden. Andere Passagen strotzen vor falscher Wortwahl: wenn man eine Leiche anders positionieren will, dann „stürzen“ sich doch nicht mehrere Personen auf diese, um sie aufzuheben; Personen werden auch „angeklagt“ und nicht „eingeklagt“; „wie manche Gläser hatte er ihm eingeschenkt?“; und wenn Pflanzen ein Gebäude zurückerobern ist das die Flora und nicht die Fauna. Diese Fehler ziehen sich durch das ganze Buch. Das mag zwar ein Problem der Übersetzung sein, ist aber trotzdem schlicht peinlich.
Ansonsten fällt auf, daß viele Beschreibungen leblos bleiben, es kommt weder Begeisterung noch Schmerz oder sonst ein Gefühl auf. Ausnahme sind die Liebesszenen, diese erwecken schon ein Gefühl, nämlich Übelkeit. Vom Autor sind sie wohl romantisch geplant, ertränken den Leser aber einerseits in Kitsch und Pathos, andererseits widern sie ihn durch die Herabsetzung aller Frauen als simple Sexobjekte an.

Fazit:
Ich habe dieses Buch mit großer Faszination gelesen, nicht der Geschichte wegen, sondern weil ich mich bei jeder Seite fragte, wie der Autor sich nun blamieren würde. Wer das literarische Äquivalent zu einem C-Film lesen will, der sollte zugreifen – die Sammlung an schriftstellerischen Fehlgriffen ist beeindruckend. Allen anderen Lesern kann man nur raten: Finger weg!

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Beitrag von Rider »

:laughing: Na das war ja ein voller Erfolg. Das du die 600 Seiten durchgehalten hast :mrgreen:
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nemesis

Beitrag von nemesis »

Irgendwann hab ich es mit Humor genommen, ab da war es sehr unterhaltsam... :laughing:
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Beitrag von Rider »

Ich glaube einen solch großen Humor besitze ich nicht um 600 Seiten durchzuhalten :laughing:
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nemesis

Beitrag von nemesis »

Daniel Defoe - Robinson Crusoe
insel Verlag, 1973 (Originaltext von 1719)

Taschenbuch, 404 Seiten

Die Geschichte des Schiffbrüchigen Robinson Crusoe, der 28 Jahre auf einer einsamen Insel im Atlantik lebt, dürfte hinlänglich bekannt sein, so daß ich sie hier nicht noch einmal wiederhole.

Das Buch gilt als einer der Klassiker der Abenteuerliteratur und liest sich überaus flüssig, die Handlung ist für ein beinahe 300 Jahre altes Buch erstaunlich spannend. Wohl weist sie aber einige kleine logische Löcher auf, bspw: Wie macht Robinson Feuer auf der Insel? Wo hat er Salz gefunden? Die Liste ließe sich ohne weiteres fortsetzen. Recht verblüfft hat mich auch sein Verhalten gegenüber den schiffbrüchigen Spaniern, die er zunächst versucht auf seine Insel zu locken, später aber ohne sie die langersehnte Heimreise antritt.
Absolute Schlüssigkeit is aber mutmaßlich auch gar nicht das Ziel Defoes gewesen, genausowenig wie das Buch ein Abenteuerroman werden sollte. Denn letztlich erlebt der Leser den Wandel eines Menschen vom gottlosen Gesellen zum gottesfürchtigen Mann. Robinson hatte zunächst ein Leben fern von Gott geführt und ist nach seiner Meinung durch den Schiffbruch von Gott dafür bestraft worden. Defoe wollte daher wohl in einer Zeit, die sich schon in Richtung auf die Aufklärung zubewegte, den Glauben stärker entfachen. Nur so lassen sich viele der Passagen verstehen. Für den modernen Leser sind diese Abschnitte des Romans überaus schwierig zu lesen, da sie ein Weltbild zeigen, daß von dem unseren radikal verschieden ist und manchmal sehr zweifelhafte Züge annimt. Überaus unangenehm fallen in diesem Zusammenhang vor allem die Kapitel auf, in denen Robinson den "Wilden" begegnet. Das dort vertretene Menschenbild ist für uns kaum annehmbar, selbst wenn Defoe seiner Figur zumindest Zweifel an den eigenen Überzeugungen einpflanzt. So fällt Robinson bspw. zu keiner Zeit ein, Freitag als etwas anderes als seinen Sklaven zu betrachten.
Das Buch hat in der vorliegenden Ausgabe seine altertümliche Sprache beibehalten, die stellenweise ungewohnt klingen mag, nach kurzer Gewöhnung aber nicht weiter auffällt.

Wie urteilt man nun über dieses Buch? Sein urpsüngliches Ziel wird es in heutiger Zeit wohl nicht mehr erreichen können, daher sollte man es tatsächlich "nur" als Abenteuerroman betrachten. Unter diesem Gesichtspunkt ist es überaus unterhaltsam, wenn man auch öfters den Kopf über Robinsons Geisteswelt schütteln muß.
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Ken-sent-me
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Beitrag von Ken-sent-me »

Wo hat er Salz gefunden?

Salzwasser verdunsten lassen

:wink:
nemesis

Beitrag von nemesis »

So in etwa wird er das vermutlich gemacht haben, das Buch, das ansonsten noch die kleinste Tätigkeit ausführlich beschreibt, schweigt sich darüber aber aus. :wink:
nemesis

Beitrag von nemesis »

Hat eigentlich schon jemand von euch Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten" gelesen? Die einen (FAZ und die französische Kritik) rufen Meisterwerk, die anderen (alle anderen deutschen Kritiker) sagen Schund. Ich tue mir das nicht an, aber wie steht es bei euch?
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Bulletrider
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Beitrag von Bulletrider »

Hmm, sagt mir so gar nix. Aber ich stoße auch auf "meine" Bücher, die ich so lese, meistens per Zufall und bin auch kein FAZ Leser...
nemesis

Beitrag von nemesis »

FAZ-Leser bin ich auch nicht (politisch Welten von entfernt), aber dem Geschrei, das die veranstaltet haben, konnte man kaum entgehen.

Hier gibt es ein paar weitere Informationen.
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Beitrag von Bulletrider »

Aaaach, doch, stimmt. hab mir egrade mal den link angeguckt und ich meine, ich hätte bei "Druckfrisch" davon kurz was gehört... Ist aber auch nicht "my cup of tea".
Ist halt schon ne - vielleicht einigen Leuten zu drastische - andere Art, das Thema aufzubereiten.
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Beitrag von Bulletrider »

Eine absolute Empfehlung muss ich an dieser Stelle für dieses Buch hier aussprechen:

"Der König auf Camelot (1 - 4)" von T.H. White

Hatte den Anfang (Band 1) als Hörbuch gehört und mich jetzt der insgesamt vier Bände (es gibt wohl noch einen posthum erschienen fünften teil, den brauch ich noch) umfassenden Sage in Buchform zugewandt.

Was soll ich sagen? Wun-der-bar!!! Der Autor hat so eine geniale Art zu Schreiben und dieses Buch vereint historische Ereignisse, Sagen, Witz und nicht zuletzt Weisheit zu einem großartigem Lesevergnügen (oder gar Erlebnis...).

Selbst Leser, die eher nicht so auf historische Bücher stehen (zu denen ich mich eigentlich auch zähle (mit Ausnahmen)) sollten sich das unbedingt besorgen. Ist wirklöich toll, spannend und alles andere als trocken (wie öfter mal bei hist. Romanen)

Worum gehts?

Im Prinzip schlicht und ergreifend um die Arthus Sage. Aber die wird hier halt wirklich in ausgiebiger, anfangs wirklich amüsanter (Band 1), später deutlich dramatischer, Art dargestellt.

Hier einige kopierte Mini Inhaltsangaben:
Band 1:
""Das Schwert im Stein", der erste Teil der insgesamt 4-teiligen Sage, erzählt aus dem Leben des kleinen Jungen Wart, der am Ende des ersten Teils König Arthur, der König von England, sein wird. Doch bevor er das Schwert Excalibur aus dem Amboss zieht, trifft er auf den Zauberer Merlin, der sein Hauslehrer wird und mit dem er phantastische Abenteuer erlebt" (bol.de)
(Dieser erste Teil ist Inspiration zu Disney "Die Hexe und der Zauberer" gewesen)

Band 2:
"Die Königin von Luft und Dunkelheit" erzählt von der Befriedung des Königreichs England, von Arthurs’ Idee der Tafelrunde und einer folgenschweren Begegnung zwischen dem König und seiner Halbschwester Morgan, einer Meisterin der schwarzen Magie…" (bol.de)

Band 3.
"In Teil 3 von "Der König auf Camelot" geht es um den besten und berühmtesten Ritter der Tafelrunde: Sir Lancelot.
Zentrales Thema ist seine unglückliche - aber erwiderte - Liebe zu Arthurs Frau, Königin Ginevra. Um sich davon abzulenken, stürzt sich der Schwarze Ritter in unzählige Questen und Abenteuer, aus denen er, mehr oder weniger unversehrt, doch immer wieder zu seiner Liebsten zurückkehrt.
Doch dann erwartetet ihn das größte aller Abenteuer: Wie auch alle anderen Ritter der Tafelrunde bricht Sir Lancelot auf zur Hohen Suche nach dem Heiligen Gral ... " (bol.de)

Band 4:
"Alter Hass, Gewalt und Fanatismus leben wieder auf in Gestalt des verkrüppelten Mordred - verheimlichter Sohn von König Arthur und seiner Halbschwester Königin Morgause.
Das Königreich England scheint dem Untergang nahe: Königin Ginevra wird entführt,Lanzelot verbannt, die Tafelrunde zersplittert in Gruppen, ein erbitterter Krieg beginnt: nur die Hoffnung auf"die Kerze im Wind"- die Idee der Tafelrunde und ihrer hehren Ziele - lässt König Arthur weiterkämpfen" (bol.de)
"Arthur ist eine etwas bemitleidenswerte Gestalt. Das ganze Buch über versucht er den Menschen Frieden und Gerechtigkeit zu bringen, nur um zu entdecken, dass jede seiner Ideen ein neues Übel in sich birgt. In diesen Versuchen steckt auch immer wieder die Kritik an unserem Weltbild und den herrschenden Systemen, also verleiht White der alten Sage durchaus auch einen sozialkritischen Hintergrund." (www.buechereule.de/)

Ich kann es wirklich nur empfehlen! :top:

Und die von Jochen Malmsheimer (der ist eh genial!) gelesene Hörbuchfassung ist auch so uglaublich super. habe selber nur Band 1 gehört, aber meine Frau (die von Zuhause aus arbeitet und dabei Hörbücher hört) war auch von den anderen Teilen restlos begeistert.
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