Reviews und Bandtipps - Metal

Musik, Musik, Musik (Keine Computerspielemucke!)

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Bulletrider
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Reviews und Bandtipps - Metal

Beitrag von Bulletrider »

In diesem Thread gehören Plattenkritiken und Bandtipps aus dem Metalbereich, mit all seinen "Unterabteilungen" (Power Metal, Thrash Metal, Death Metal, Black Metal, etc. pp....).
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Wicket
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Beitrag von Wicket »

Nunja, das hier ist eigentlich kein Bandtipp, sondern vielmehr ein unbeschreibliches Video, welches ich kürzlich fand. Wie hart ist das denn bitte? :zweifel: Entweder das ist übelst gefaket, oder ich habe neue Götter entdeckt.
Wie auch immer: Ich bin dabei mich über die Band schlau zu machen und eine Art Bandkritik wird folgen.

Hier erst mal das besagte Video: Through the Wire
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Beitrag von Bulletrider »

Dragonforce sind schon "echt", nicht gefaket Ist, glaube ich, so ne Mega-Musiker All Star Metal Band... Irgendwie sowas hab ich im RockHard von nem Arbeitskollegen gelesen... :-)
nemesis

Beitrag von nemesis »

Uh, das ist ja Posing der übelsten Art... :laughing:
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Beitrag von Bulletrider »

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Band: Sturmgeist
Album: Meister Mephisto
Erscheinungsjahr: 2005

"Party like it´s 1666!" :twisted:

Puuuh, da hab ich mir aber auch was vorgenommen, dieses Album hier vorzustellen... Allein die Genere Einordnung ist schwierig... Industrial, Gothic, Black Metal undundund.
Band-Mastermind Cornelius hat hier so einiges verwurstet. Dem Album liegt als Konzept eine Reise durch die Welt und durch die Zeit seiner norweg. und deutschen Vorfahren zu Grunde.
So wechseln die Lyrics zwischem relativ genere-typischen Wikinger Zeugs ("Ragnarök", "Army Of Odin") und Vertonungen von Goethe´s (und anderem Dichtgut) Werken.
Das Ganze jedoch mit einem großen Grinsen auf dem Gesicht, so soll Sturmgeist "music for the party in man" sein. Black Metal (Pagan Metal) muss nicht zwangsläufig furchtbar ernst und böse sein. Hier haben die Wikinger noch Spaß! :wink:
Allein das von Jägermeister inspirierte Coverartwork (66,6% vol.) und die völlig übertriebene "rrrrrr" Ausprache, welche Rammstein und Konsorten genial karrikiert, sind einfach grandios!

(folgendes Zitat: Powermetal)
"Mit 'Master Hunter' kehrt man wieder zu mächtig groovendem und zerstörerischem Industrial Metal zurück. Laut Cornelius handelt das Stück von einem großen Kater aus dem Schwarzwald, der Jäger mit einem alkoholischen Getränk zur Strecke bringt. Nun, wie das witzige Coverartwork schon verrät, ist dieser große Kater nichts anderes als die grüne Jägermeisterflasche. Im Refrain brüllt der Sturmgeist dann auch standesgemäß "Jägermeister, Jägermeister - du bist meine Waffe!". Das ist nun auch der endgültige Beweis dafür, dass wir es hier nicht mit einem todernsten Projekt zu tun haben, sondern mit einem Musiker, der das "Germanentum" durchaus mit offensichtlichem Augenzwinkern "glorifiziert"." (Zitat - Ende)

Mein persönliches Highlight ist "Shock & Awe", mächtig krachend, dabei doch melodiös, mit verdammt coolen Synthieflächen unterlegt und einem genialen Refrain!

Einfach Hammer das Album!

Samples:
Erlkönig:
http://media.theomegarecords.com/Sturmg ... Track3.mp3
Walpurgisnacht:
http://media.theomegarecords.com/Sturmg ... Track8.mp3

Hier nochmal das Coverartwork "in groß" :twisted:
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Beitrag von Bulletrider »

Bandinfo

Band: The Black League
Genere: angefangen (1998) mit Düster Metal, anno 2006 Southern-Metal-Country-Rock aus der südlichsten Ecke der Hölle :twisted:

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Sisters Of Mercy, Fields Of The Nephilim sowie Sentenced zu "Amok" Zeiten (Ex-Band des Sängers), deftige Rockgitarren, dazu viel Frustration, Misanthropie gemischt mit Aggression und Melancholie.
Gekrönt wird das ganze von der verdammt genialen Stimme Taneli Jarvas. Kehlig, tief und vor Verachtung, Weltenhass und Wut triefend und doch melancholisch, wobei man hier nicht an irgendeine "Gothic"-mäßig Gesang denken sollte. Das hier ist keine Wischiwaschi Düster Romantik a la Him und Konsorten. Düster ist hier eher mit zähem, kochendem, pechschwarzem Teer zu vergleichen :twisted:
Dieses zusammen beschreibt sehr gut die ersten beiden Alben "Ichor" und "Utopia A.D." sowie bedingt die zwischen disen Alben veröffentlichte EP "Doomsday Sun".

2004 folgte dann mit "Mankind´s Ruin - ReVisited" eine Neuorientierung. Zwar ist der Gesang nachwievor wie oben beschrieben herrlich tiefschwarz, doch die erwähnten Sisters und Fields O.T.N. Einflüsse wichen dreckigen "Bad Times" Blues-Rock und Southern Rock Zitate, dazu viel alter Danzig und Monster Magnet Sound. Gemeiner und dreckiger Rock´n´Roll mit Power und Seele.
Das neueste Album "A Place called Bad" (2006), schlägt genau in die gleiche Kerbe und mixt dazu noch ne derbe Prise Country und einen Tacken mehr "Southern Rock" Flair. Alles natürlich durch den "pitchblack Teer-Wolf" gedreht.

ÄLTERE SACHEN: (bis 2001)
Ein altes Sentenced Lied, "Nepenthe", welches schonmal die Richtung vorgab, in die Sänger Taneli vor seinem Ausstieg tendierte:
http://www.sentenced.org/v3/download/nepenthe.mp3

Vinylbonustracks des ersten Albums "Ichor" ("ganze" mp3s):
http://koti.mbnet.fi/~darksoul/tbl/The_ ... ng_pt3.mp3
http://koti.mbnet.fi/~darksoul/tbl/The_ ... A_Name.mp3

Video zu "Winter Winds Sing":
http://koti.mbnet.fi/~darksoul/tbl/The_ ... rwinds.avi

NEUERE SACHEN:
Bury Yer Brother:
http://theblackleague.fi/video/buryyerbrother.mp3
Altamont Man:
http://theblackleague.fi/video/altamontman.mp3

Video zu "Same Ol´ Fuxxery":
http://theblackleague.fi/video/TBL_web_big.mpg

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Beitrag von Bulletrider »

Bandinfo/reviews

Band: Arcturus
Genere: komplexes, avant-garde (Metal) Progzeugs :-)

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Arcturus´ Musik zu beschreiben ist eine etwas schwierige Sache :wink: Diese Band vereint Stilrichtungen wie Rock, Metal, Klassik (viel Piano und Violinen), Prog, Trip Hop, elektronische Musik undundund zu einem genialen, beeindruckenden und (bei der Vielfalt auch extrem wichhtig!) homogenen Klanguniversum.
Dazu brillianter, facettenreicher Gesang, der mir pers. am besten gefällt, wenn er manische Pink Floyd (The Wall) mäßige, verrückt wirkende Züge annimmt.

Habe mir mal zwei Alben rausgegriffen, zu denen ich (zitierte) Reviewteilchen poste, die etwas genauer diese außergewöhnliche Band beschreiben:

La Masquerade Infernale: (Lyrics stark von Goethe´s Faust beeinflusst)
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..."Die acht Tracks des Albums fungieren als eine Einheit, daher werde ich auf Einzelsezierungen (es macht einfach keinen Sinn) verzichten. Über allem liegt eine düstere, unheimliche, ja geradezu beunruhigende Stimmung. Das Ganze wirkt irgendwie krank oder verrückt? Der teilweise fast deklamierende Sprechgesang (mit seiner eigenwilligen Intonation) trägt zu dieser Atmosphäre genauso bei, wie die unglaublich passend in den Gesamtklang integrierten Streicher (welche mit ihren orchestralen Akzenten fast schon Assoziationen zu Klassik-Adaptionen wecken).

Metalkomponenten liefern vor allem noch die teilweise virtuos-komplexen, teilweise brachial-donnernden Drums sowie immer wieder geschickt eingestreute Hochgeschwindigkeits-Solos der Gitarren. Ansonsten dominiert eine eigenwillige Kombination aus heftiger Rockmusik gepaart mit elektronischen Spielereien, Trip-Hop-Parts und fast jazzigen Anleihen (besonders durch die immer wieder eingestreuten schrägen E-Piano-Läufe). Während die ersten vier Titel schon fast eher klassisch-erhaben daherkommen, wird gegen Ende die metallische Komponente immer stärker (ohne aber wirklich in richtige metallische Gefilde abzugleiten).

Ein faszinierendes Album für offene, abenteuerwillige Ohren, welches trotz seines leicht verrückten Stilmixes als Einheit daherkommt und geeignet ist als Soundtrack für wüste Tagträume zu dienen." (babyblaue-seiten.de)

Sample mp3s
The Chaos Path:
http://www.mustdie.ru/samples/a/arcturus/1997_365.mp3
Alone:
http://www.mustdie.ru/samples/a/arcturus/1997_366.mp3

Sideshow Symphonies:
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..."Sideshow Symphonies" bietet eine Auswahl an hymnischen, vertrackten und spacig/kosmisch wirkenden Songs. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch den getragenen, fast predigenden Gesang von Hestnæs... Dazu kommen die elegischen Pianoläufe und die opulenten Keyboards, die zwar im Hintergrund agieren, aber diesen sozusagen auch wirklich komplett ausfüllen. Die Gitarren solieren selten, dann aber intensiv, und sorgen mit aggressiven Zwischenspielen für ordentlich rockige Aufregung. Dazu verstärkt das virtuos-heftige Drumming von "Hellhammer" Blomberg schon auch noch die metallische Komponente..." (babyblaue-seiten.de)

"Erwähnenswerte Änderung zum Vorgänger „The Sham Mirrors“ ist der Part am Mikro, der nunmehr von Simon ´Vortex´ Hestnæs ausgefüllt wird. Seine Stimme entfaltet eine unglaubliche Intensität, wirkt sehr raumgreifend und erzeugt eine Gänsehautstimmung...
Klangtechnisch hält man einige Spannungsbögen von in sich ruhenden Passagen, die voluminös anschwellen und in schwelgenden Klangteppichen ausufern, bereit. Dabei werden verschiedene Stimmungen erzeugt, die immer einen recht melancholischen Unterton beibehalten, dabei träumerisch anmuten und doch wieder in intensive Wachphasen überschlagen. Der Gesang bricht gelegentlich aggressiv aus (Hibernation Sickness Complete) oder erhält wie bei ’Moonshine Delirium’ einen heiseren Unterton, bleibt aber überwiegend clean und sehr intensiv präsent.
Mit dem vierten Album der Norweger haben sie ein symphonisches Werk mit atmosphärischen Synthieklängen eingespielt, was oberflächig sperrig wirkend eine sehr kraftvolle Tiefenwirkung entfaltet, in sich eine interessant-dauerhafte Komplexität birgt und viele technischen Raffinessen beinhaltet. Sehr empfehlenswert!" (obliveon.de)

Gratis mp3 track "Hibernnation Sickness Complete":
http://www.season-of-mist.com/common/do ... mplete.mp3
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Wicket
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Beitrag von Wicket »

MASTERPLAN

Eine der wenigen Lieblingsbands meiner einer, von der man nicht nachsagt, es seien elende abgefuckte freaks ...
Im Gegenteil: Ich habe sogar jemanden dazu gebracht Masterplan zu hören, der sonst nur Green Day oder Jack Jhonson hört (bin ich nicht toll?) 8)

Dabei hat mein Interesse an der Band ziemlich bescheiden angefangen, nämlich durch dieses Video. Ja, es ist ein Anime Video und so, aber ich kann nur sagen, von der Musik, von den Szenen und vom Schnitt her das beste, das ich kenne!
Naja und als das Lied mir nicht mehr aus den Ohren ging habe ich mir die Alben besorgt und war überrascht, dass die Band im Zusammenhang mit der Geschichte von Helloween und Gamma Ray steht: Gitarrist Roland Grapow und Schlagzeuger Uli Kusch von Helloween gründeten das Projekt 2001. Es gab bisher 2 Alben:
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Dennoch hört sich die Musik völlig anders an, was warscheinlich an dem tollen Sänger Jørn Lande liegt. Aber genau hier liegt der Haken. Jørn Lande hat die band dieses Jahr verlassen und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Band bleibt, was sie war. Der neue Sänger heisst Mike DiMeo und ist vorher Sänger von Riot gewesen (was mir völlig unbekannt ist...).
Enlighten Me

Ja und Hörproben finde ich keine... aber hört Euch bei Zeiten mal Headbanger's Ballroom, Falling Sparrow, Bleeding Eyes und Kind Hearted Light an.
nemesis

Beitrag von nemesis »

Hm, eine Platte von Riot (die "Night breaker") hab ich mal gehabt, das war aber ziemlicher Mist... :roll:
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Beitrag von Bulletrider »

Band: Moonsorrow
Album: Verisäkeet (Blutverse auf dt.)
Erscheinungsjahr: 2005

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Dieses Album ist mit das beste, was ich je im Pagan/Black Metal Bereich zu hören bekommen habe. Es strotzt einfach nur so vor unbändiger Kraft, Naturverbundenheit, Wut, Zorn und Erhabenheit. Die recht langen Songs brauchen zwar etwas Durchlaufzeit bis sie wirklichen "zünden", aber dann kommt man einfach nicht mher davon los. Ein herrlich knarzender Bass, klirrende Gitarren, wuchtiges und teils majestetisch Drumming, dazu kriegerische, keifernde Vocals. Alles sehr archaisch, ursprünglich und einfach nur fantastisch!!! Hier einige passende Reviewzitate, aber vorab direkt ein mp3 (ich glaube "FullTrack") link:

"Karhunkynsi": (Bärenklaue auf dt.)
http://www.mustdie.ru/samples/m/moonsor ... 5_1324.mp3
(auf jeden Fall mal die Stelle ab 4:30 bis ca. 7:00 reinziehen!!!)

"Das finnische Gespann schafft es einfach mitzureißen, beschränkt sich dabei weder ausschließlich auf brutale Rasereien, noch auf epische Momente oder folkiges und akustisches Geplänkel. Viel mehr verbinden MOONSORROW all die genannten Elemente auf wunderbare Art und Weise.

Jeder Song gibt viele unterschiedliche Stimmungen Preis, ist aber dennoch einem Überbegriff zuzuordnen. Der Opener "Karhunkynsi" beginnt sehr erhaben und selbstbewusst mit vielen Folkelementen, unter anderem einer Maultrommel und Geigen, wird aber nach einiger Zeit zu einem sehr aggressiven Black Metal-Stück. Das erhabene "Pimeä" drückt viel Stolz aus, lässt sich nicht gerade leicht bezwingen, ist aber das beste Stück des Albums. Mit knapp 20 Minuten ist "Jotunheim", das häufig verzweifelt klingt, nicht nur das längste Stück des Albums. Es bäumt sich immer wieder auf; dieser Song ist einfach ein Garant für atemlose Spannung. Das abschließende "Kaiku" ist unfassbar traurig, man sieht förmlich die Überlebenden einer Schlacht nachts am Lagerfeuer sitzen und sich aufwärmen.

Die Epik dieses Albums hat Methode: Jeder Song, bis auf das abschließende "Kaiku" dauert über 14 Minuten, doch gleichförmig ist das Material nie. Wie eine Reise ohne den Blick nach hinten zu werfen kommen ständig neue Passagen auf den Hörer zu, wiederholt wird nichts dafür baut sich die Musik von Minute zu Minute mehr auf. Man mag kaum glauben, dass so ein riesiges, grenzenloses Werk von nur fünf Musikern und nicht von einer komplett zur Schlacht bereiten Schar wilder Kriegern stammt. "Verisäkeet" ist eine Metal-Scheibe, wie man sie viel zu selten zu hören bekommt: Voller Erhabenheit, Kreativität und Ehrlichkeit und doch rau und karg wie die Natur Finnlands." (Zitat: vampster.com)

"Man muss dieses Album einfach selbst erleben und sich in die heidnische Welt von Moonsorrow entführen lassen, um diese dann nie wieder verlassen zu wollen."(Zitat: metal-1.de)

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nemesis

Beitrag von nemesis »

Was ist das denn für ein Photo??? :megalol:
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Beitrag von Bulletrider »

Ich sag ja "ursprünglich" und "archaisch" (im Moorbad *lol*) :laughing:
nemesis

Beitrag von nemesis »

Fehlt nur noch "sehr erdige Musik"... :laughing:
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Beitrag von Bulletrider »

@Wicket:

Wenn Dir Masterplan so gut gefällt, solltest Du auf jeden Fall mal in die versch. Platten von Ayreon und Star One (ein weiteres Projekt des Ayreon Masterminds) reinhören!!!!!

Fantastische Musicals, die eine Mischung aus Metal, Prog, Rock, ein bisken Folk (stellenweise) etc. darstellen.

Besagter Mastermind namens Arjen holt sich für seine Alben immer Tonnen von Gastmusikern und vor allem Gastsängern dazu. Als da wären u.a. :

Bruce Dickinson
Johann Edlund
Fish
Dan Swanö
Anneke ( The Gathering )
Sharon (Within Temptation)
und und und...

Alle Alben sind, wie es halt bei nem Musical sein sollte, mit ziemlich coolen/schönen Stories versehen (am besten mal nach Reviews googlen)!

Einfach nur genial! Mein Favorit ist das Doppel Album "Into The Electric Castle", aber auch die anderen Alben danach wie "The Universal Migrator", "The Human Equation" etc. sind subba! (Quasi alles ab der Into The...., die Sachen dvaor kenne ich nicht). Achja, und das Star One Album "Space Metal" ist auch nicht zu verachten!!!!
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Beitrag von Punisher81 »

Ten Masked Men

Death Metal Coverband, die viele Popsongs etc. gecovert hat.
Gerade eben erst gefunden, absolut genial. :mrgreen:
Hörts euch selbst an.

KLICK!

Ich hab mir noch nicht alles angehört, aber Beat It ist ganz lustig. :cool:
Chicken! Fight like a robot!
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Beitrag von Bulletrider »

Sturmgeist (oben besprochen) haben ne myspace Seite. Da gibts den Übersong "SHOCK & AWE" zum anhören! Saugeil!

http://www.sturmgeist.com/
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Beitrag von Bulletrider »

Hehe, nachdem ich übers "Was hörst Du gerade" drauf gekommen bin - hier für alle, die diese Götter des Death Metal noch nicht kennen (und kennenlernen wollen...):

Band: Bolt Thrower
Genere: Death Metal, aber sowas von Death... :D

Bild

Vorweg... ein Zitat, welches schonmal das Wesentliche des BT Sounds zusammenfasst:
"...Bolt Thrower sind die Kriegsmaschine des Death Metals, denn ihr kratertiefer, voluminöser Sound rollt über den Hörer und wälzt unbarmherzig alles platt - wie ein Panzer. Mit einer derartigen, schweren Intensität kann keine andere Band des Genres aufwarten..." (amazon.de)
Diskografie:
1988 - In Battle There Is No Law
1989 - Realm Of Chaos / Slaves To Darkness
1991 - Warmaster
1991 - The Peel Sessions 1988-90
1992 - The IVth Crusade
1994 - ...For Victory
1998 - Who Dares Wins
1998 - Mercenary
2001 - Honour - Valour - Pride
2005 - Those Once Loyal

(kleine unvollst. Covergal.):
BildBildBildBildBildBild

Die früheren Bolt Thrower Werke, die ich mir erst später zugelegt habe, haben zwar noch nicht diesen erwähnten Sound in Vollendung, sondern knüppeln ziemlich herb "grindig" los, aber spätestens seit der "...for victory" Scheibe trifft das ziemlich den Nagel auf den Kopf!
Zäh, langsam, schleppend, mächtig und vor allem - platt walzend! Oft kopiert - nie erreicht! Genial! Eine Fleisch bzw. Musik gewordenen Kriegsmachine.

Diese ersten Alben waren textlich (und auch von der von Games Workshop quasi gesponsorten Covergestaltung) eher im Fantasy Schlachten Metier angesiedelt. Ich sag nur "Warhammer" und "Tabletop Gaming" :wink: Nach und nach flossen immer mehr reale Kriegsthemen in die Texte ein, was letztendlich ein trademark der band werden sollte.

Plattentitel wie eben jenes "...For Victory" oder auch "Mercenary" oder "Honour - Valour - Pride" lassen einen vielleicht erst an Kriegsverherrlichung oder dergleichen denken, doch ein Blick auf die Lyrics oder auch Bandhistory und Interviews zeigt ein völlig anderes Bild.
Bolt Thrower zeigen und besingen die Grausamkeit und die Schrecken des Krieges auf deutliche Weise. Oft hochgehaltene Werte wie "Honour, Valour & Pride" werden als die Lügen bzw. stumpfe Verherrlichungen entlarvt, die sie halt nunmal sind.
"Im Prinzip verdienen wir es doch gar nicht mehr, auf diesem Planeten zu leben. Die Menschheit ist einige Schritte zu weit gegangen... Wir sind in der Lage, Waffen zu konstruieren, die Millionen von Leuten töten können, aber wir schaffen es nicht mal, für jeden Menschen eine vernünftige Behausung zu errichten."(quelle: off. homepage)
Also - Tarnklamotten an und ab dafür :twisted:
Hier ein paar schöne mp3s:
NO GUTS, NO GLORY - http://www.metalblade.de/mp3/noguts.mp3
INFILTRATOR - http://foobar2000.home.pl/bt/download/B ... trator.mp3
INSIDE THE WIRE - http://www.metalblade.de/mp3/boltthrowe ... hewire.mp3
THE KILLCHAIN - http://foobar2000.home.pl/bt/download/B ... lchain.mp3

Goil! Und wies live abgeht, zeigt wohl dieses Bild am besten: :mrgreen:

Bild
nemesis

Beitrag von nemesis »

:laughing:

Der Rollstuhlfahrer ist ja mal geil...
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Tihi :laughing: Jo, nö wa?
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Achja...

*gröhl* "WE ONCE BELIEVED IN LIFE, NOW TIME TO DIE... FOR VICTORY" *grunz* :twisted:
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