Star Wars VIII: Die letzten Jedi

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Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Rider » Mi 27. Dez 2017, 12:35

So, jetzt geht es für Episode 8 ins Kino. Bin gespannt 8)
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Re: Rogue One: A Star Wars Story

Beitrag von Rider » Mi 27. Dez 2017, 22:36

So, nun hab ich ihn auch gesehen. Fand ihn top! Bis auf 1, 2 Szenen, in denen ich die eine Augenbraue heben musste, hat mir der Film richtig Spaß gemacht. Aber das sehen die Hardcore SW Fans sicher anders :mrgreen:
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Re: Rogue One: A Star Wars Story

Beitrag von Chibby » Mi 27. Dez 2017, 23:36

Ja ich hatte so Meckerziegen hinter mir im Kino. Kaum begann der Abspann ging das genörgel los von wegen schlechtester Film aller Zeiten BlaBla.

Viele "ältere" haben die Filme als Kind gesehen und vergessen den Effekt von damals kann man einfach nicht wiederholen. Unmöglich meiner Meinung nach. Aber für einen Star Wars war der echt solide und hat sich gelohnt.

Meine Kritikpunkte wären eher das die es übertreiben mit den blöde Sprüchen an den ernsthaften Stellen. Das ist einfach zu oft. Kritikpunkt Nr.2 was soll der Mist mit diesen blöden Knuddelviechern da in jedem Abschnitt :roll:.

Hat euch dieser General "Snokes Wischmob :laughing: " auch an Howard Wollowitz aus Big Bang erinnert? :laughing: Fehlte nur noch der Rollkragen, Stimme war meine ich auch fast oder sogar exakt die selbe.

Bin mal gespannt wer Rays Eltern sind, oder ob sie quasi aus der Macht heraus geboren wurde oder sowas. Hab eigentlich damit gerechnet das Finn auch ein Jedi wird. Wegen dieser Szene im ersten Teil ganz am Anfang als die das Dorf abschlachten und Kylo auf den Aufmerksam wird

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Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Rider » Do 28. Dez 2017, 13:48

Meine Kritikpunkte wären eher das die es übertreiben mit den blöde Sprüchen an den ernsthaften Stellen. Das ist einfach zu oft. Kritikpunkt Nr.2 was soll der Mist mit diesen blöden Knuddelviechern da in jedem Abschnitt :roll:.
Ach, dümme Sprüche gab es doch in wirklich jedem Star Wars Film. 1, 2 Sprüche weniger hätten dem Film gut getan. Hat mich aber nicht so sehr gestört.
Auch die Knuddelviecher fand ich jetzt nicht schlimm. Da fand ich die Ewoks damals nerviger.

Was ich aber richtig schlecht fand:
War der "Tod" von Leia im Weltall. Danach schwebt sie wie durch Geisterhand zurück in Schiff und lebt weiter. Nee, das ging gar nicht. Die Szene hätten sie weglassen sollen. Ich war eh überrascht, dass anscheinend schon der ganze Film mit Carrie Fischer abgedreht war.
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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Kopremesis » Do 28. Dez 2017, 15:53

Ach ja, über den Film musste ich mir von den Leuten, mit denen ich Kino war, schon einiges anhören. Es gibt einige Kritikpunkte, von denen ich auch die meisten nachvollziehen kann, weil der Film den Anfang der dritten Trilogie, wie TFA diese aufgesetzt hat, im Prinzip ignoriert und teilweise zunichte macht.
Ich finde, es ist ein guter Film, aber ein schlechter Star-Wars-Film.

Meine Kritiken:
- Leias Weltraumszene ist das schlimmste am ganzen Film. Erstens, weil sie verhindert, dass man diesem Charakter ein mMn würdiges Ende setzt und zweitens, weil sie einfach so Leia die Macht, der sie zwar vorher eindeutig zugetan war, sie aber nie so benutzt hat, einsetzen lässt. Ich hab im Kino mit offenem Mund dagesessen und gedacht: Wow, tolle Bilder, ein schönes Ende für Leia, gerade auch, weil Carrie Fisher gestorben ist...und dann diese Engel-Schwebe-Szene. PFUI! :violent:
- Captain Phasmas Tod! Ein Charakter, der so interessant in TFA eingeführt wird und auf dessen Entwicklung ich echt gespannt war, wird einfach so entsorgt. Sehr wenig Screentime noch dazu. Und nebenbei bemerkt: wie ist sie denn bitte aus der Schrottpresse entkommen, in der sie in TFA entsorgt wurde? :roll: :wand:
- Luke Skywalker! Was sollte das Wegwerfen des Laserschwerts? Das war doch im Prinzip ein dicker fetter Stinkefinger von Rian Johnson an JJ Abrams! Es ging doch in TFA im Prinzip nur darum, Luke zu finden (und nebenbei auch das Schwert, aufgrund dessen bei Rey in TFA zum ersten Mal die Macht in Erscheinung trat), es hört mit diesem geilen Cliffhanger auf, und dann schmeißt er es weg? :gruebel: Außerdem: warum gab es denn diese Karte, die zu Luke führt, wenn er anscheinend gar nicht gefunden werden will? :gruebel: Und Lukes Versuch, Kylo zu töten, ist auch keine Reaktion, die man von ihm erwarten würde.
- Die Suche nach Reys Eltern? Tja, eine durchaus interessante Szene da unten in der Höhle. Mit welchem Ergebnis? Ihre Eltern sind unbekannte, versoffene Schmuggler (??), die nicht weiter erwähnt werden. Thema durch. (Ok, hieraus lässt sich noch was drehen)
- Snokes Tod war zwar gut inszeniert, aber ich hätte mir den noch gerne weiter angesehen. Hatte gerade Respekt vor ihm bekommen. Zumal seine Absichten und seine Hintergrundgeschichte noch absolut nicht erwähnt wurden. :?
- Lukes Tod war sehr unspektakulär und unnötig. War irgendjemand betroffen? Ich nicht... Und vor allem: Episode 9 ohne einen Skylwalker? Hmm... :gruebel:

Im Großen und Ganzen hat Rian Johnson all das, was Episode 7 aufgebaut hat, in seinem Film vernichtet und die Geschichte abgeschlossen. Gut, der First Order existiert noch und auch Kylo Ren lebt, aber gerade das Ende auf dem Raumschiff hatte doch schon sehr viel Episode-6-Charakter. Happy End, alles gut!

Ich fand TLJ nach dem Kinobesuch eigentlich ganz gut, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr ärgere ich mich über die Frechheiten, die sich Rian Johnson mit seinem Drehbuch erlaubt hat. Ich muss ihn mir nochmal angucken, aber ich befürchte, das macht ihn nicht besser...

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Chibby » Do 28. Dez 2017, 18:03

Rider hat geschrieben:
Do 28. Dez 2017, 13:48

Ach, dümme Sprüche gab es doch in wirklich jedem Star Wars Film. 1, 2 Sprüche weniger hätten dem Film gut getan. Hat mich aber nicht so sehr gestört.
Auch die Knuddelviecher fand ich jetzt nicht schlimm. Da fand ich die Ewoks damals nerviger.
Sprüche gab es auch in den alten Teilen aber nicht in den ernsten Passagen / Schlüsselszenen. Also meiner Meinung nach. Das macht das ganze so ein wenig kaputt.

:shock: Du fandest die Ewoks nervig ?! :mrgreen: Ich finde die ziemlich cool.

Wie konnte ich das in meiner Kritik vergessen :shock: :roll: . Die Lea Weltraumszene war der totale Tiefpunkt. Es muss ja nicht alles realistisch sein, SciFi und Film halt aber das war eine wirklich grenzenlos blöde Szene.
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Glaube nicht das die Rey Herkunft durch ist. Ich hab eher so den Eindruck die versoffenen Schmuggler Kommentare waren dazu da Rey zu demotivieren damit sie aufhört nach der Wahrheit zu suchen. Vielleicht war die Sache mit dem Spiegel ja auch ein Hinweis auf aus der Macht heraus geboren oder sowas. Ich denke da kommt noch was.

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Kopremesis » Fr 29. Dez 2017, 01:00

Chibby hat geschrieben:
Do 28. Dez 2017, 18:03

@Kopremesis
Glaube nicht das die Rey Herkunft durch ist. Ich hab eher so den Eindruck die versoffenen Schmuggler Kommentare waren dazu da Rey zu demotivieren damit sie aufhört nach der Wahrheit zu suchen. Vielleicht war die Sache mit dem Spiegel ja auch ein Hinweis auf aus der Macht heraus geboren oder sowas. Ich denke da kommt noch was.
Stimmt, da ist was dran. Ich hoffe, du hast damit Recht!

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Ken-sent-me » Fr 12. Jan 2018, 11:01

Ich kann mich Kompremisis Kritik größtenteils anschließen...

Ich fand den Film so... "Naja".
Also Ep7 und Rogue One fand ich richtig gut.... Episode 8 nicht so.

Die Leia Szene ist wie ein Tritt in die Eier... Man fühlt sich richtig verarscht... So schlecht und so unnötig man muss doch wissen wenn man soeinen film macht, dass alle diese Szene scheisse finden werden.. ich meine man möchte meinen das wären Profis?!

Die Casino Szene fand ich auch total schlecht. Die war schon sehr Prequellastig albern und hatte so garnix mit Star Wars zu tun. Zumal der gesamte Handlungsstrang für die Story total überflüssig ist. Hätte man das "Problem" mit den Codes nicht mit Eingebaut, wäre die ganze Szene überflüssig... Der Film wäre besser und immernoch lang genug.

Also ohne diese beiden Szenen hätte ich so manch andere Kleinigkeit die mich gestört hat hinnehmen können.
Ok Lukes Tod war auch unnötig unspektakulär und vor allem überflüssig... hätte man problemlos in der nächsten Episode machen können. Stattdessen bastelt man es sich umständlich irgendwie mit dieser Hologrammgeschicht hin, dass Luke noch lebt nachdem Kylo ihn mit dem Lichtschwert zerteilt hat... nur damit er 2 Minuten später zu Hause an Altersschwäche stirbt...
Alles in Allem würd ich dem Film irgendwas um die 60-70% geben... Fand ihn gradeso noch besser als Episode 3

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Rider » Fr 12. Jan 2018, 15:48

Luke noch lebt nachdem Kylo ihn mit dem Lichtschwert zerteilt hat... nur damit er 2 Minuten später zu Hause an Altersschwäche stirbt...
Nun gut, man wollte Kylo wohl nicht die Genugtuung geben, Luke wie seinen Vater zu töten. Er hätte überhaupt nicht sterben müssen... Soll er sich halt von allen Jedi lossagen und sein Leben weiterhin Klosterähnlich führen und gut ist. Sie müssen aber nicht alle alten Helden abschlachten... Ich weiß gar nicht, was das soll?!
Trotzdem hat mir der Film trotz der umstrittenen Szenen gut gefallen.
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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Wicket » Fr 30. Mär 2018, 17:24

Mit der typischen Pünktlichkeit meldet sich der Benutzer mit dem Star Wars Namen zu Wort!
Rider und der Rest der Welt hat geschrieben: Auch die Knuddelviecher fand ich jetzt nicht schlimm. Da fand ich die Ewoks damals nerviger.
Waaaaaaaas? :flame: Wie kann man denn Ewoks nervig finden? Die fressen Stormtrooper zum Frühstück! Buchstäblich! Und dann bauen die aus deren Helmen Musikinstrumente! Ewoks nicht mögen. Geht gar nicht! (Achtung, Ironie.)

Mir hat der Film damals richtig gut gefallen. Ich hab ihn insgesamt 3 mal gesehen. :mrgreen: Diese eine Szene mit Leia fand ich gut. Die hat mich richtig überascht! Viel schlimmer ist was zur gleichen Zeit mit anderen Charakteren passiert! Ich vermute ich kann das inzwischen ohne Spoiler schreiben? Admiral Ackbar stirbt beinahe Offscreen (wenn man genau hinsieht ist er da, aber Leia ist im Fokus). Was die "unnötige" Nebenhandlung angeht: Ich glaube da habt ihr (und viel, viele andere) den Film nicht verstanden. Ja, die Aktion war letztendlich umsonst, aber für den Film in vielerlei Hinsicht wichtig.
Wirklich schwierig fand ich die Szene mit der Lichtgeschwindigkeitsrammbockattacke. Im Film hat das funktioniert. Sah toll aus. Aber wenn so etwas funktioniert... warum amcht man das dann nicht ständig? Zum Beispiel gegen einen Todesstern oder so? Warum baut man keine Droiden die nur für solche Kamikazeaktionen eingesetzt werden? Sicher kann man irgendwie mit Schutzschilden oder so argumentieren, aber das hätte man dann im Film deutlicher machen müssen. Bei der viel erwähnten Szene mit leia zB wird vorher extra erwähnt dass alle Schilde auf das Heck gerichtet werden...
Viel kritisiert wird auch die Rolle von Luke Skywalker. Nicht wenige Fans und auch Mark Hamill sind der Meinung dass Luke sich niemals so verhalten würde und heldenhafter dargestellt werden sollte. Ich kann das nachvollziehen, aber ich finde die Geschichte durchaus interessant und spannend gemacht. Außerdem teile ich seine Meinung: So toll waren die jedi leider gar nicht.

Alles in allem ein super Film, ABER es gibt eine Sache die mir richtig zu schaffen macht. Ein Aspekt der dem Film unverschuldet einen richtig fiesen Beigeschmack gibt und das ist die allgemeine Reaktion der Fans - ganz besonders auf YouTube. Ich werde regelrecht überflutet mit Kritiken die dem Film unterstellen krampfhaft politisch korrekt zu sein und übermäßig Frauen und Minderheiten in den Mittelpunkt zu stellen. Immer wieder fällt im Kontext der Begriff SJW - Social Justice Warrior und man beschwert sich über "Vice Admiral Gender Studies" und die Tatsache dass Rey charakterlich, optisch und von ihren Fähigkeiten her viel zu perfekt ist (der Begriff Mary Sue wird andauernd benutzt - ich musste selber nachlesen was das genau bedeutet). Bei Episode 7 haben sich schon genug Leute über Finn beschwert. Wegen seiner Hautfarbe. Ich hab das nicht großartig ernst genommen und das für klassische 4chan-Trollerei gehalten, aber bei der Kritik zu Episode 7 nimmt der Hass wirklich eine Dimension an, die ich unheimlich finde.
Möglicherweise seid ihr davon verschont geblieben, aber wenn ich mir nur ein YouTube-Video ansehe werden Videos wie "Gender Wars - The Last Snowflake", "SJWs Have Ruined Star Wars" oder "Star Wars The Last Jedi ... Not Enough Jedi Too Much Feminist Propaganda!" empfohlen.

Was zur Hölle? Ich weiss echt nicht wie ich darauf reagieren soll. Ich finde das echt schlimm.

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Kopremesis » Fr 30. Mär 2018, 18:14

Wicket hat geschrieben:
Fr 30. Mär 2018, 17:24
Ja, die Aktion war letztendlich umsonst, aber für den Film in vielerlei Hinsicht wichtig.
In welcher Hinsicht denn z.B.?

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Wicket » Fr 30. Mär 2018, 18:32

Es ist eine Finte. Jeder der diesen Film das erste Mal sieht geht fest davon aus dass der Plan gelingt, aber es kommt durchaus vor dass gut gemeinte Aktionen einfach mal nicht funktionieren! Rose und Finn kriegen eine Menge Charakterbildung ab - mehr als jede Figur in der Prequel Trilogie. Die schwarz/weisse Fassade von Star Wars wird durchbrochen als klar wird dass die sehr reichen Superreichen von Space Monaco an beiden Fronten Geld verdienen. Dazu kommt ein absolut neutraler Charakter - klar kann man den im Nachhienein auch als Verräter darstellen aber letztendlich hatte er keine Wahl - abkassieren oder sterben. "Don't join!" - wenn wir uns nicht im einfach zu verstehenden Star Wars Universum befinden würden müsste ich ihm recht geben. (Ich habe übrigens bis zum Schluss damit gerechnet dass er einen auf Han Solo macht und den "Guten" letztendlich doch hilft aber auch hier wurde ich überrascht).
Wer mit "Das hat doch alles nichts gebracht" argumentiert kann warscheinlich auch mit Filmen wie "The Big Lebowski" oder "A serious man" nichts anfangen, Ich fand das gerade gut und aussagekräftig dass der ganze Plan nicht wirklich funktioniert hat. Gerade weil Poe Dameron, dem ja eigentlich alles immer gelingt, hinter dem Plan steht. Und dann haben wir noch Yoda der noch einmal betont dass wir letztendlich aus unseren Fehlern lernen.

Und dann ist da noch die allerletzte Szene im Film: Die Sklavenkinder von Space-Monaco spielen den heldenhaften Kampf von Luke Skywalker nach und träumen offensichtlich davon selbst einmal bei der Rebellion, bzw "dem Wiederstand" zu kämpfen. Einer von ihnen scheint sogar machtsensitiv zu sein...
Wenn man damit nichts anfangen kann dann ist Star Wars vielleicht nicht ganz das richtige für einen. :wink:

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Re: Star Wars VIII: Die letzten Jedi

Beitrag von Kopremesis » Fr 30. Mär 2018, 19:39

Ok, nachvollziehbar argumentiert! :top:

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